Nein, damit ist nicht Martin Sonneborn oder irgendeiner der anderen Nasen aus der Partei gemeint. Der Titel spielt auf einen anderen Umstand an. Man könnte das Gefühl haben, dass die Politiksatiren die nächste Generation Politiker bestimmt? Wie ich darauf komme? 

Wer außerhalb Schleswig-Holsteins kannte Anfang des Jahres Robert Habeck? Niemand, seitdem Fabian Köster und Oliver Welke ihn groß gemacht haben kennt ihn jeder. Jeder hat vergessen, dass sich dieser Habeck wie ein Aal gewunden hat, von der Dänen-Ampel in die Schwampel. Aus dem nichts spielt er eine wichtigere Rolle bei den Grünen, wird als neuer Parteivorsitzender gehandelt. Warum? Weil er gut aussieht. Denn so begann sein Aufstieg in der Politik. Habeck spielte das Spiel souverän mit, wie es sonst nur Christian Lindner handhabt. Bei Habeck weiß man, dass er für einen Politiker überdurchschnittlich gut aussieht und wie Reformer der Partei wirkt. Wem das bekannt vorkommt vom schlagfertigen Lindner liegt richtig, doch wofür steht Habeck eigentlich? Ist er Realogrüner wie Kretschmann oder doch ein stiller Mann der Linken, der Hofreiter in ruhig. 

Habeck kann vor allem eins: Reden. Er wirkt charismatisch, so wie gestern als er bei Jan Böhmermann zu Gast war, doch sind das die Politiker, die wir als Macher haben wollen, die Spahns, Habecks, Lindners, Mass? Nein, ich will Politiker, die sich selbst wichtig nehmen, die nicht unbedingt mit den Satireshows kokettieren müssen, die durch kernige Reden im Parlament oder auf dem Parteitag auffallen. Der Einzige, der genannten, der diese Fähigkeiten aufgezeigt hat, ist der Lindner, obwohl ich ihn weder als Person noch als Politiker besonders schätze.

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