Dank des allhalbjährlichen Wandertages sind wir in das Haus der Geschichte nach Bonn gefahren. Normalerweise bin ich für sowas gerne zu haben. Deswegen habe ich auch das kollektive Unverständnis meiner Mitschüler nicht verstanden.

Allerdings jetzt wo ich innerhalb anderthalb Stunden zweimal durch die Hauptausstellung sowie die Sonderausstellung gegangen bin, teile ich ihren Eindruck. Das Haus der Geschichte ist für mich zu undetalliert, zu sehr an Politik und Krisen interessiert und zu wenig am Lebensgefühl der Deutschen. Für die ersten Jahre der BRD mag das noch aufkommen, aber ab dem Siebzigern ist das alles ein Schnelldurchlauf. Uninspiriert werden Wahlen präsentiert, ausländische Einflüsse werden präsentiert, aber nicht eingeordnet. Irgendwie fehlt mir eine Linie, eine Vision. Spannend oder lohnenswert war dieser Besuch für mich nicht. Schade eigentlich, aber meine Vorfreude ist aufgrund diverser kleiner Vorfälle sowieso gefallen. Da ist die Enttäuschung geringer…

Werbung

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s