Ich bin nicht normal. Zugegeben, das sollte für Leser dieses Blogs und für Menschen, die mich kennen, nicht neu sein. Gestern wurde das nochmal deutlich. Während andere am Abend des abgelegten Abiturs einen trinken gehen, war ich beim Bingoabend. Zugegeben, mir ist beim Kartenkauf dieser Zustand nicht bewusst gewesen. Dennoch war es meiner Meinung nach besser als für genauso viel Geld in die Disco zu gehen oder in eine Kneipe.

Nicht, weil ich diese Institutionen (ich weiß, das klingt furchtbar hochtrabend) nicht mag, schließlich bin ich oft genug schon in der Disco gewesen. Nach jeder Abiturprüfung habe ich versucht irgendwas besonders schönes zu machen. Einmal war ich mit einem guten Freund eher zufällig auf der Kirmes, zweimal hat es nicht wirklich geklappt und gestern der Bingoabend. Während andere da sich gerne die Kante geben, bin ich anders gepolt.

Ich gehe zum Beispiel in die Disco, um nen netten Abend mit guter Gesellschaft bei guter Musik zu haben, nicht um die Sau raus zu lassen oder mir einen reinzukippen. Das klingt furchtbar schräg, aber gerade deswegen kann ich nicht zu oft in die Disco gehen und weil es teuer ist.

Ich hab mal die Einteilung gemacht, dass es auf Partys drei Typen von Menschen gibt. Die Tänzer, die Säufer, die Labertaschen. Jedem sollte klar sein, zu welcher Gruppe man mich zählen kann. Ich liebe es über belanglose Dinge zu quatschen und ehrlicherweise fällt es mir in einem angeheiterten Zustand leichter mit Leuten in Kontakt zu treten und über mich zu reden.

Dennoch bin ich jetzt nicht gerade der Partymensch, obwohl ich gerne Partymusik höre. Ich bevorzuge andere Freizeitaktivitäten. Als Filmfan hat zum Beispiel das Kino einen Reiz für mich. Wobei wir hier wieder bei der Preisfrage sind. Dadurch bin ich von meinem ursprünglichen Vorhaben 2018 25 Filme im Kino zu sehen abgerückt.

Daneben fällt eine Affinität für Spiele bei mir auf. Egal ob Videospiele (wobei dann Quiz-/Rennspiele) sowie klassische Brett-/Kartenspiele spiele ich gern, obwohl mein Vater nie viel Zeit dafür opferte oder vielleicht gerade deswegen. Ich hab seit Ewigkeiten kein Monopoly mehr gespielt, auch weil dieses Spiel normalerweise sechs Stunden und mehr dauert. Auch pokern tue ich gerne, erstaunlicherweise hat es das in meinen spärlichen Abibuchtext geschafft. Im Gegensatz zu meiner Affinität für Badminton und Tischtennis, obwohl ich in beiden genauso wie in anderen Ballsportarten absolut mittelmäßig bis schlecht bin. Es mangelt mir da eindeutig an Talent, weswegen ich zur TV-Expertin mutiert bin…

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Ein Kommentar zu „Von Partytypen und Freizeitaktivitäten

  1. Ich kann dich beruhigen: Du bist in diesem Punkt absolut normal – oder genauso verrückt wie ich 😉 Ich gehe nämlich auch nicht oft „Party machen“. Das hat zwei Gründe: Erstens mag ich mich keiner betrunkenen und teilweise pöbelnden Meute aussetzen und zweitens mag ich kein Bier (igitt!), was für einen Mann eben auch sehr untypisch ist… Ich gehe auch lieber ins Kino, wenn das nur nicht immer so viel kosten würde… Von daher hätte ich dich wohl auch zum Bingo begleitet, vorausgesetzt natürlich, wir hätten was Tolles gewonnen 😅

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