2015 war in der Spitze ein sehr gutes ESC-Jahr. Es gab einige sehr gute Songs, aus denen einer aus der Reihe tanzt: Goodbye to Yesterday.

Mein Vater sagte damals: „Wer soll denn das gut finden?“ Freunde handgemachter, ehrlicher Musik werden den estnischen Song lieben, dachte ich mir. Auf mich übte er vor allem in Liveauftritt eine Faszination aus. Dieser unterkühlte Herr mit Gitarre und diese junge leidend singende Frau waren eine großartige Kombo. Goodbye to Yesterday lebt von der Melancholie, die dieser Song auslöst. Deswegen hört man ihn nicht oft, man muss in Stimmung für diesen wundervollen Song sein. Ein siebter Platz ist aller Ehren wert, doch ein Podestplatz wäre damals ebenso verdient gewesen.

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8 Kommentare zu „ESC Perlen (14) – Estland 2015 Stig Rästa & Elina Born „Goodbye to Yesterday“

  1. Ich trauere aus 2015 immer noch Trijntje Oosterhuis nach (bis ich den Namen mal fehlerfrei schreiben konnte…) So ein toller Song und dann scheitert es im Semifinale, vermutlich weil der Auftritt zu statisch war, aber Trijntje war nunmal schwanger, da konnte sie nicht mega dynamisch über die Bühne rennen. Da würde mich mal deine Meinung zu „Walk Along“ interessieren… 😉

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      1. Hab ich jetzt auch getan 😀 Wir sind gespannt…
        Wobei ich persönlich die Auswahl zwischen „männlich“ und „weiblich“ auch schon wieder sehr komisch fand, sowohl in Bezug auf das dritte Geschlecht als auch auf Transsexualität, you understand? Ich nehme an, du hast „wahrheitsgemäß, also biologisch,“ männlich angekreuzt, aber eigentlich ist das ja eine Frechheit, das angeben zu müssen. Ich hoffe, ich treffe da keinen allzu wunden Punkt bei dir, aber auf einem Blog, der auch Transsexualität thematisiert, kann man das wohl man ansprechen. Ist immerhin durchaus ein gesellschaftlich relevantes Thema…

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        1. Naja, sie wollen eine gleichmäßige Verteilung, was Alter und Geschlecht angeht, hinkriegen, da ist es schon irgendwo verständlich gewesen. Aber ich finde es auch ärgerlich, dass sie es so schwammig formulieren…

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      2. Das hab ich jetzt schwammig formuliert XD Ich meinte, es ist ärgerlich, dass du männlich ankreuzen musst 😀 Dass sie das Geschlecht abfragen, macht Sinn, das wollte ich nicht kritisieren. Aber es muss mehr Auswahlmöglichkeiten geben, wie du sagst.
        Eventuell sollte man sogar nach der Sexualität fragen. Denn es gibt ja nunmal eine recht große „Gay Community“ beim ESC, aber eben auch heterosexuelle Fernsehzuschauer, die einfach nur den Fernseher anmachen und das Finale schauen, ohne ein mega Fan zu sein. Und da denke ich, es sollte sich nicht nur die Gay Community für das Panel bewerben, weil sie in der Fan Bubble ist und unter Umständen leichter mitbekommt, oh super, Auswahlrunde läuft, sondern auch Heterosexuelle, die ansonsten vielleicht nichts mit dem ESC am Hut haben. Ich finde, um den Geschmack der Fernsehzuschauer am Finalabend wiederzugeben, brauchen wir Fans und Nicht-Fans, Heteros und LGBTs, Blogger-Experten und normale Zuschauer gleichermaßen im Panel.
        Deswegen fand ich auch die Verschwörungstheorie doof, man sollte „ich kenne keinen der Songs“ ankreuzen, um weiter zu kommen, Ich meine, den Verantwortlichen muss doch bewusst sein, dass besonders ESC-Fans von der Auswahlrunde mitbekommen und die kennen selbstverständlich die Songs, die zu ranken waren. Ich denke, da müssen sie 50:50 ESC-Fans, die die Songs kennen, und Leute, die die Songs nicht kennen, auswählen…

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