Heute Vormittag wurde mir das YouTube Video „Most overhyped EDM Songs“ vorgeschlagen. Beim anschauen fiel mir ein Titel auf, den ich bisher nicht zuordnen konnte: Gecko (Overdrive).

Gefühlt 100 mal lief der Track als Hintergrundgedudel, aber nie konnte ich Shazam oder ähnliches verwenden. Jetzt also durch ein seltsames Video habe ich die Erkenntnis erlangt. Es folgte das Hinzufügen zur Spotifyplaylist sowie die Recherche für diesen Artikel.

Oliver Heldens ist ein niederländischer House DJ, der mit dem Instrumentaltrack Gecko 2013 in der Szene bekannt wurde und einen ersten Top 40 Hit in seiner Heimat hatte. Die Sängerin Becky Hill nahm in ihrer Heimat Großbritannien an der ersten Staffel von The Voice Teil. Rund ein Jahr nach dem Instrumental nahm sie mit Oliver Heldens eine neue Version von Gecko auf. Dieser enterte europaweit die Charts und war besonders in Hills Heimat erfolgreich. So erfolgreich, dass es für beide der einzige Nummer Eins Hit in den Mainstreamcharts war.

Gecko (Overdrive) wird als Future House klassifiziert. Mir war dieses Subgenre bisher unbekannt, sodass ich kaum was zu den Eigenschaften sagen kann. Anhand des Beispiels Gecko gehe ich von einer Ähnlichkeit zum Electro House aus, welches Elemente von Eurodance und Hands Up aufgreift. Spätestens jetzt sollte klar sein, warum mir ein solcher Song zusagt. Eine durchdringende Bassdrum, weiblicher Gesang und exaltierte Synthies. Solche Dancesongs mag ich, auch wenn hier ein vergleichsweise geringes Tempo sowie eine eingeschränkte Tanzbarkeit vorliegt. Ich arbeite mich jetzt in den Future-House hinein.

5 Kommentare zu „Beeinflusst (34) – Oliver Heldens feat. Becky Hill „Gecko (Overdrive)“

  1. „Ich arbeite mich jetzt in den Future House hinein“ klingt auch ein bisschen wie eine Drohung 😂😂😂
    Nein, ach was, ich wünsche dir viel Spaß dabei. Da fällt mir aber eine neue Videoempfehlung für Dance-House und ESC Fans. Ich werde dann mal den Link hier posten, bin gespannt wie schnell du den ESC-Bezug erkennst. Der steht nämlich nirgendwo, ich musste dreimal hingucken… Momentchen, Link folgt…

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    1. 1. Kenn ich natürlich
      2. Doppelter ESC Bezug, Ivy Quainoo war ja nur beim Vorentscheid, Alex Christensen ist 2009 angetreten.
      3. Ich fand die Idee gut, 90er Danceclassics so zu covern, bevorzuge aber die Originale
      4. Rhythm is a Dancer ist ein Knallersong

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      1. Stimmt, doppelter Bezug! Alex Christensen war ja beim ESC! 😂 Ich dachte tatsächlich an Ivy, das war ja vor ihrem Vorentscheidsauftritt und da kannte ich sie nur von The Voice. Und deshalb musste ich echt am Anfang überlegen, wer denn die Sängerin ist… 🙈🙈🙈
        Oh, mir fällt ein, ich habe noch eine richtig schöne Version von Rhythm Is A Dancer in meiner YouTube-Playlist, die muss jetzt auch noch sein 😀

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