Während der Blog die deutsche Woche eingelegt hat, hab ich meine Erstiwoche gehabt. Ich hab lang überlegt, wie ich den Text gescheit einleite, aber mir fiel nichts wirklich gutes ein. Deshalb einfach mal Hard Facts: Ich studiere Deutsch und Geschichte auf Lehramt an der RWTH Aachen. Meine Semesterwochenstunden betragen achtzehn Stunden, daneben habe ich einen Nebenjob mit biszu 11 Wochenstunden im Schnitt. Diese Info wird vor allem im Planungsteil wichtig.

Wer sich jetzt Details zu meiner Erstiwoche erhofft, den muss ich enttäuschen, denn was in der Erstiwoche passiert, bleibt in der Erstiwoche, also größtenteils. Während die ersten Tage vor allem der Planung und Information dienten, war der zweite Teil entspannt. Auch wenn viele Erstis und ihre Tutoren Stramm waren, ich hab bis zur Tanzveranstaltung meiner besten Freundin am Samstag nur einen kaum genießbaren Cuba Libre an Alkohol getrunken. Man kann die Erstiwoche auch ohne Alkohol überstehen und mir hat sie auch so Spaß gemacht. Vor allem die Erstirallye war amüsant, so bin ich zum ersten mal seit zwölf Jahren Bobbycar gefahren. Die Aufgaben waren schön schräg, so durften wir ein Gedicht über eine Aachener Sehenswürdigkeit verfassen. Wir wählten das sogenannte Pennerrondell. Man kann auch denken, wie dieses lyrische Meisterwerk aufgebaut war. Garniert wurde das ganze mit Öcher Ausdrücken wie hömmele (viele) oder ein äquivalent zu LmaA (man versteht hoffentlich, warum ich das nicht ausschreibe). Blöder Nebeneffekt war, dass es dir bisher teuerste Woche meines Lebens war, was an Essen und einem Großeinkauf bei einem Schreibbedarf lag.

Währenddessen machte ich mir Gedanken wie sich mein Leben in den folgenden Monaten aufbauen soll. Es lassen sich neben Uni und Job noch einige Dinge vereinbaren. Natürlich schreibe ich den Blog – hoffentlich ohne Quantitäts-/Qualitätsverlust – weiter. Ich möchte den Hochschulsport nutzen, um sowohl fit zu bleiben als auch andere Sportarten auszuprobieren. Das ganze ist auch noch relativ günstig. Außerdem habe ich mich beim Deutschen Quiz Verein angemeldet, um demnächst mein Wissen besser zu testen und weil ich Quizwettkämpfe liebe. Daneben gibt es im Kino Studentenermäßigungen, sodass ich demnächst wieder häufiger das Lichtspieltheater aufsuchen möchte und dementsprechend Rezensionen hier schreiben möchte. Das klingt nach einem strammen Programm, allerdings bin ich frohen Mutes des langfristig betreiben zu können.

Daneben schreitet die Auszugsplanung voran, auch wenn ich mich deswegen immer öfter mit meinen Vater streite. Dennoch sehe ich keinen anderen Ausweg, um mich selbst verwirklichen zu können, was mir jeden Tag in der Seele schmerzt. Ich möchte diesen Text nicht wehmütig beenden, vor allem weil ich hoffnungsvoll in die Zukunft schaue.

3 Kommentare zu „Meine Erstiwoche und meine Planungen

  1. Sehr richtig, was in der Erstiwoche passiert, bleibt in der Erstiwoche 😀 18 SWS hört sich gesund an, soviel habe ich im Schnitt auch immer, wobei bei dir ja bestimmt noch die Bildungswissenschaften dazukommen (ein Grauen für Hauptfächler wie mich, ich muss ja nicht lernen, wie man Kindern etwas beibringt, deswegen bin ich froh, es nicht belegen zu müssen XD Aber für dich ist es nunmal wichtig). Die Erstirallye ist bei uns kein Wettkampf, sondern ein von Kneipe zu Kneipe laufen und trinken, weswegen ich mich da nie dran beteiligt habe. Also freu dich über das Bobbycar, klingt lustig 😀 Was mich natürlich interessiert ist, welche Themen/Proseminare du in Geschichte belegen musst? 🙂

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    1. Ich muss in den ersten Semestern, die Basismodule Antike, Mittelalter und Neuzeit belegen. Da hab ich mich nach Beratung mit meine Tutor für Mittelalter entschieden, da nur die Einführungsvorlesung Neuzeit im Sommersemester abgehalten wird. Ich hatte die Wahl zwischen Habsburger, Universität im Mittelalter und Benediktinerorden, die ich in der Reihenfolge angegeben habe, warte aber noch auf die Zuordnung.

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