Gestern Morgen ging mein Radiowecker sehr früh, schließlich war Formel 1 in Japan. Das bedeutet Rennstart um 7:10. Neben wohlwollenden Radiogedudel spielte der Lokalsender einen Klassiker, den ich lang nicht mehr hörte: Roxettes Spending my Time.

Ich habe bekanntermaßen eine Schwäche für schwedische Musik, begründet wurde sie durch diese beiden Schweden, die sich nach einer Dr. Feelgood Platte benannten. Nach dem überraschenden Erfolg des Look Sharp Albums sowie der Neufassung von „It must have been love“ für den Film Pretty Woman arbeiteten Per Gessle und Marie Fredriksson an einem neuen Album. Einer der stärksten Songs aus „Joyride“ war die Ballade „Spending my Time“. Diese Ballade mit ruhigen Aufbau und epischen Ende steht völlig zu Unrecht im Schatten der Billboard #1 Nummern „Listen to your Heart“ und den eben schon erwähnten „It must have been love“. Der Song handelt vom Gedanken an die verlorene Liebe, der alles andere unmöglich macht. Der Song baut sich schön langsam auf, wie bei vielen Roxetteballaden und zündet zum Ende die gesamte Klangklaviatur mit Streichern, Gitarren und Schlagzeug. Dazu singt Marie unglaublich stark, indem sie die Verletzlichkeit, die den Text umgibt, betont.

Der erste Song, den ich heute Nachmittag auf den Weg zur Uni hören werde, wird der sein, vielleicht folgt die ganze Playlist. Man kann auch also auf weitere Roxettesongs einstellen, vor allem wenn man bedenkt, dass mein erstes Musikalbum das Best-Of der beiden war.

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