Manchmal verstehe ich nicht, wie die Buchmacher zu ihren Quoten kommen. Dieses Jahr war mein dahingehender Favorit der albanische Beitrag, lange am unteren Ende gehandelt, verpasste er knapp die Top 10.

2015 ließ sich dieses Phänomen bei Serbien beobachten. Der stimmgewaltigen Bojana Stamenov wurden keinerlei Chancen zugeschrieben, bis sie ihren Halbfinalauftritt hinlegte und zur Geheimfavoriten wurde. Ihr Song war eigentlich kein ESC-Material, denn nach etwas mehr als zwei Minuten macht er einen radikalen Schnitt. Baut er sich vorher als Musicalballade auf, spart er sich das Bombastende und mündet stattdessen in einen 90er-Eurodance Beat. Die Begrenzung auf Drei Minuten pro Song, die beim ESC gilt, tat diesen Song nicht gut. Ich hätte ihn lieber als mindestens siebenminütiges Werk gesehen, indem die Teile mehr Zeit zur Entfaltung haben.

Andererseits hätte ich den Song dann nie kennengelernt. Serbien belegte mit Bojana Stamenov am Ende den Zehnten Platz.

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Ein Kommentar zu „ESC Perlen (27) – Serbien 2015 Bojana Stamenov „Beauty never lies“

  1. Achja, der zweite legendäre serbische Beitrag nach Molitva – behaupte ich einfach mal ganz frech, keine Ahnung 😀
    Ich setze mich dann mal hin und verfasse den Beitrag für nächste Woche, dann hast du auch wieder Entlastung in der Uni-Anfangszeit. Winziger Teaser noch: Es wird im wahrsten Sinne des Wortes „meine Zeit“. Viel Spaß beim Rätseln XD

    Gefällt 1 Person

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