Meine Kommunikationsfähigkeit gleicht gerade einer Schallplatte, die verschiedene Titel abspielt und diese Titel bestimmen meine Gedanken, was ja auch logisch ist, da ich sonst über andere Dinge reden würde. Im folgenden ein Auszug aus der Gedankenschallplatte:

1.: Ich will endlich ausziehen

Es ist der am häufigsten gespielte Titel, sobald jemand länger mit mir spricht und es nicht nur um Nonsens geht, kommt dieses Thema mit all seinen Facetten zur Sprache. Warum ich ausziehen möchte, was meine Lieblingslösung ist, nur dass ich Angst habe es nicht zu schaffen sage ich nicht.

2.: Wie soll ich meinen Geburtstag feiern?

Die Frage beschäftigt mich viel schon viel zulange, obwohl mein Geburtstag erst im Januar ist. Wo kann ich feiern? Wie viel Geld muss ich dafür einplanen? Wen lade ich eigentlich ein? Lohnt es sich später zu feiern? Dafür, dass ich jahrelang gar nicht gefeiert habe, beschäftigt mich dieses Spektakel ganz schön oft. Aktuell denke ich sogar darüber nach, einmal im kleinen Kreis etwas zu machen und später dann groß zu feiern.

3. Mein Studium macht mir keine Probleme.

Zunächst die erfreulichste Nachricht, der Umkehrschluss ist aber, dass ich deutlich weniger Aufwand betreiben muss und dass sich vielleicht nachhaltig auf meine Motivation auswirkt. Ergo warte ich mit einem Urteil ab, bis die ersten Klausurergebnisse veröffentlicht sind.

4.: Ich suche Kontakt zu den Schulfreunden.

Ein fast schon definierender Charakterzug ist, dass ich meistens sehr lange brauche, um eine Freundschaft aufzubauen. Im Studium scheint das ein hinderlicher Charakterzug zu sein, sodass ich mich noch stärker als so an meine „alten“ Freunde wende. Die Angst sie aus den Augen zu verlieren scheint omsnipräsent, vor allem weil ich mit einigen erst gegen Ende der Schulzeit richtig gut verstand. Also versuche ich mit so vielen wie möglich in Kontakt zu treten, nur was mit ihnen zu unternehmen, dazu fehlt mir der Mut sie zu fragen. Ich bins verdammt kompliziert.

Es gibt noch weitere Dinge, die mich beschäftigen, doch dieser Einblick reicht erstmal. Jetzt darf ich erstmal sparchliche und darstellerische Merkmale eines Sammelbandes verschriftlichen.

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