Eine direkte Folge des Kinobesuchs in „Bohemian Rhapsody“ ist ein erhöhter Konsum von Queensongs. Neben den eher unbekannten Erstling „Keep yourself alive“ hat sich eine alte Liebe in den Vordergrund gespielt. Als Kind kam ich durch „Radio GaGa“ zur Musik von Queen. Durch den Film hab ich die Qualität des Songs wieder erkannt.

1984 hatte sich Queen weg vom discobeeinflussten Sound über die Filmmusik von „Flash Gordon“ hin zu einer Pop-Rock Band entwickelt. Auf „The Works“ war der Synthesizer präsenter als auf den anderen Alben. Roger Taylors bester Song findet sich auch auf dem Album, „Radio GaGa“ wurde als Vorabsingle veröffentlicht. Der Text setzt sich mit der früheren Magie des Radios auseinander sowie der neuen Macht von MTV. Wie Dire Straits „Money for Nothing“ kritisiert „Radio Ga Ga“ die Entwicklung, die durch MTV ausgelöst wurde. Der in F-Dur gehaltene Elektropopsong hat eine starke Rhythmusfokussierung sowie dezente Synthiemelodien.

Im Gegensatz zu den meisten Taylorproduktionen singt Freddie Mercury den Song bis auf Backingvocals des Autors. Erst Mercurys Gesang lässt den Song lebendig werden. Besonders ist auch der Refrain, der durch Klatschelemente getragen wird. Besonders gut zu sehen war das beim legendären Live Aid Konzert 1985. 70.000 Zuschauer klatschten den Refrain zu Freddies Gesang. Einer der magischten Momente des Konzerts war geboren. Sowohl auf Youtube als auch auf Spotify ist diese Version zu finden.

„All we here is Radio GaGa Radio GuGu“ der Refrain verfolgt mich seit einer Woche, sodass ich oft unvermittelt anfange den Song zu singen. Wer jetzt auch einen Ohrwurm hat, darf sich gerne beschweren.

2 Kommentare zu „Beeinflusst (44) – Queen „Radio GaGa“

  1. Es kann doch nicht sein dass du mithilfe eines Blogs sofort allen Menschen nen Ohrwurm verpasst. Da denkt man sich „ja interessant lese ich jetzt mal“, du zitierst einen Vers des Songs und bescherst damit jedem einen Ohrwurm. Das war nicht nötig gewesen zumal der Song auch nicht so einfach aus dem Kopf zu bekommen ist. Er mag zwar gut sein aber der Ohrwurm war zu viel.

    -Beschwerde eingereicht. Grüße!

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    1. Wenn man nen Ohrwurm bekommt, ist die Aufgabe eigentlich erfüllt, da es ja auch darum geht, jemanden zu einem Song zu bringen. Außerdem war das Zitat im Kontext unabdingbar und nicht wie behauptet redundant. Außerdem ist es ein sehr guter Song und besser den Ohrwurm als von (hier beliebigen schlechten Song einfügen) zu haben. Grüße zurück😊

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