Der Eurovision Song Contest in Israel rückt immer näher, von daher ab heute eine Abwandlung der glorreichen Sieben, der aktuell pausierenden Rubrik, in der es um den Eurovision Song Contest geht. Heute mit meinen sieben Favoriten aus Deutschland, die übrigens schwer zu finden waren. Beim Eurovision Song Contest habe ich kein besonderes Faible für deutsche Beiträge. Über den diesjährigen deutschen Beitrag habe ich hier und im Powerranking schon geschrieben und vielleicht gibt es demnächst noch einen kleinen Podcast von mir mit einem Gast. Genug der Vorrede, hier die Top 7:

7: Lena – Taken by a Stranger (2011)

Ich kann mich noch erinnern, wie überrascht ich war als Lena 2010 gewann. Ich ging eigentlich von einem Platz im Mittelfeld aus, auch weil ich „Satelite“ nicht besonders mochte. „Taken by a Stranger“ hingegen fand ich richtig gut, aber zweimal in Folge zu gewinnen ist heutzutage unmöglich. Dennoch die wohl mutigste deutsche Nummer der letzten Jahre.

6: Katja Ebstein – Theater (1980)

Einen klassischen Schlager muss man beim ehemaligen Schlager Grand Prix auch in die Top 7 aufnehmen, vor allem da viele gute Schlager aus Deutschland kamen. Damals völlig zurecht auf Platz Zwei gelandet.

5: Alex Swings Oscar Sings – Ms. Kiss Kiss Bang Bang (2009)

Die Inszenierung war trashig inklusive Dita von Teese (!). Der Song komponiert, geschrieben und produziert von Mastermind Alex Christensen (U96, A Touch of Class etc.) war das eine Nummer, die fast schon Electroswing ist. Finde ich natürlich Klasse.

4: Dschinghis Khan – Dschinghis Khan (1979)

Der ESC Klassiker schlechthin aus deutschen Landen und das Paradebeispiel für eine erfolgreiche Retortenband. Hatten auch nach ihrem Beitrag noch Erfolg in Deutschland.

3: Nicole – Ein bisschen Frieden (1982)

Einer der beiden Siegertitel muss in diese Liste und diese Friedenshymne ist zeitlos schön und eindringlich. Legendär der Coup den Refrain in verschiedenen Sprachen zu singen.

2: Michael Schulte – You never let me walk alone (2018)

So schön dieser Song, so traurig. Nach Jahren der Dürre ein vollkommen verdientes Ergebnis für den sympathischen Lockenkopf. Seine Vateraufarbeitung ist ehrlich und geht zu Herzen.

1: Cascada – Glorious (2013)

Der einzige ESC-typische Europoptitel aus deutschen Landen führt meine Rangliste an. Warum auch immer das nur auf 21 gelandet ist und die jahrelange Dürre begonnen hat ist mir ein Rätsel, toller tanzbarer Track. Leider war der ESC ein Karrierekiller für Cascada.

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2 Kommentare zu „ESC Ranking (1) – Top 7 Deutschland

  1. Es ist ja inzwischen zur Genüge bekannt, dass „Black Smoke“ mein Lieblingsbeitrag zwischen 2009 und heute ist, so wie ich immer für den Song schwärme 😁😂😂
    Und ja, ich finde Glorious auch klasse, mir ist es ein Rätsel, wie der immer auf unserem Blog zerrissen wird. Kann mich auch außer „Craving“ von Saint Lu an keinen besseren Beitrag im VE 2013 erinnern, den man hätte nehmen können…

    Gefällt 1 Person

    1. Ich hab nen Kumpel, der mochte den auch gerne, ich fand aber Heart of Stone in dem Jahr so viel besser und hatte die ganze Zeit ein schlechtes Gefühl bei dem Song.
      Glorious wird gehatet, weil es ein richtiger Europoptitel ist. Ich finde die ja grundsätzlich gut, aber der hätte eine so viel bessere Platzierung verdient gehabt.

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