Inhalt

Alex (Louis Ashbourne Serkis) ist ein ganz normaler zehnjähriger, bis er eines Abends auf der Flucht vor fiesen Mitschülern Excalibur aus einem Stein zieht. Merlin (Angus Imrie & Patrick Stewart) taucht auf und klärt ihn auf, dass er der legitime Nachfolger von König Artus sei und die Welt vor der bösen, mächtigen Morgana (Rebecca Ferguson) retten müsse…

Kritik

Nachdem ich den Trailer sah, dachte ich, dass dieser Film eine ganz nette Sause wird, der mit Leichtigkeit die heutige Zeit mit der King Arthur Sage kombiniert. Im Endeffekt ist dieser Film jedoch etwas anders, ernster als erwartet, was den Film aber nicht schadet.

Der Film beginnt mit einer Comicerklärung der Artussage, beziehungsweise dem Teil, der für die spätere Handlung wichtig wird. Ein ganz nettes Gimmick, dass sich wie der ein oder andere kleine Kniff in den Film einordnet, der sonst technisch solide ist und auch wertige Setpieces hat. Der Film hat eine moralische Ebene, so werden die Mobber über Umwege zu freunden, was zunächst arg gewollt wird, sich jedoch nach und nach auszahlt. Daneben wird oft auf die Reinheit der Ritter verwiesen, weswegen es zunächst gelingt Morgana endgültig zu bewiesen, sonst wäre der Film um dreißig Minuten ärmer und einem seiner besten Abschnitte ärmer. Manchmal empfand ich dieses moralische Element, welches in einem Schlussmonolog mündet, der gut in diese Zeit (Fridays for Future etc.) passt, etwas zu dick aufgetragen. Dennoch hatte ich bei diesem Film eine Menge Spaß, vor allem in den heiteren Szenen zu Beginn oder der charmanten Autoverfolgungsjagd, die den besten One-Liner des Films bereithält (allerdings leider im Trailer gespoilert). Eine große Rolle nimmt das Verhältnis von Alex zu seinen Eltern ein, wodurch eine falsche Fährte gelegt wird, ohne die der Film aber nicht funktioniert.

Einen großen Beitrag leistet der Junge Louis Ashbourne Serkis, der Sohn von Andy Serkis, der mit seinem großen Augen und seinem markanten Gesicht den Film trägt und den Mann seine Rolle abnimmt. Auch die anderen jungen Darsteller fand ich überzeugend in ihren Rollen. Ebenso fand ich das Gimmick, dass Merlin mal als junger Zauberer und mal als älterer Zauberer zu sehen ist.

Fazit

„Wenn du König wärst“ ist ernster als gedacht, bietet aber eine sehenswerte Neuzeitfortsetzung der Artussage mit einem überzeugenden Jungdarsteller in der Hauptrolle. 7/10

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