Netflix

Folgende Serien habe ich auf Netflix gesehen:

How to sell Drugs Online (Fast)

B- Die zweite deutsche Netflixserie nach „Dark“ ist vor allem eins: LAUT. Laut im Sinne von auffällig, da werden Metagags (alleine die Anfangsszene), visuelle Ideen und ein hohes Tempo zusammengeschmissen. Dabei übersieht man aber nicht, dass hier kaum was erzählt wird, obwohl die Serie unterhält. Die Jungdarsteller sind solide, müssen aber auch kaum was leisten. Das beste an der Serie sind Bjarne Mädel als eigenwilliger Drogendealer und der Cameoauftritt von Jonathan Frakes.

Folgende Filme habe ich auf Netflix gesehen:

Girls Night Out

4/10 Puuuh, der Film ist unlogischer als eine Story in der Kühe die Weltherrschaft erobern. So soll Scarlett Johanssons Charakter eine Politkarriere anstreben und dennoch schnell überzeugt werden zu koksen oder das Gesetz zu brechen. Nachdem der Stripper stirbt, wird es endgültig peinlich, inklusive einem wirklich schlimmen Auftritt von Demi Moore. Dadurch wird in den Hintergrund gerückt, dass die Damentruppe charakterlich realistisch und gut getroffen ist. Mit weniger extremen Mitteln hätte das eine gute Komödie werden können.

(500) Days of Summer

4/10 Hiermit beginnen wir die Reihe von Filmen, die ich noch geguckt habe, bevor sie aus Netflix verschwinden. Bei „(500) Days of Summer“ hat sich das nicht gelohnt, wobei immerhin weiß ich jetzt, dass ich ihn nicht gucken muss. Vielleicht bin ich auch zu romantisch, aber ich fand das hier ganz schrecklich. Ein zynischer Film, der die Liebe fast schon verflucht, dazu tragen zwei unsympathische Protagonisten und „coole“ zynische Sprüche bei. Ich verstehe nicht, wie man das richtig gut finden kann.

True Lies – Wahre Lügen

7/10 Hätte James Cameron nach anderthalb Stunden nicht den Faden verloren, wäre ich begeistert von dieser Actionkomödie, die als Agentenparodie durchgeht, gewesen. So stehen sehr guten 90 Minuten eine bedenkliche letzte Stunde gegenüber, dennoch ist der Streifen nicht nur für Fans von Arnold Schwarzenegger empfehlenswert. Das beste an diesem Streifen ist Jamie Lee Curtis als nichtsahnende gelangweilte Ehefrau.

Zwielicht (OT: Primal Fear)

9/10 Richard Gere, Edward Norton, Laura Linney und Frances McDormand spielen in diesem Justizdrama, das auf beste Weise typisch Neunziger ist. Richard Gere war selten so gut, Edward Norton war nie besser und Frances McDormand bereichert einfach alles, wo sie mitspielt. Dazu ist das Drehbuch clever, baut langsam substanzielle Spannung auf, sodass das Ende zu diesem Schlag in die Magengrube passt. Ein packender, intelligenter Streifen.

Schatten der Wahrheit

7/10 Robert Zemeckis hat seine Hitchcockanbetung in der Drehpause von „Cast Away“ mit derselben Filmcrew, aber mit anderen Darstellern gedreht. Der Film braucht etwas zu lange, baut aber seine Spannung langsam auf. Michelle Pfeiffer spielt hier stark auf, Harrison Ford ist lange unauffällig gibt hier jedoch auch eine astreine Performance als ihr Ehemann. Diese Darstellerleistungen lassen den Film auch funktionieren. Einer der letzten guten Filme des Regisseurs von Forrest Gump und Zurück in die Zukunft.

Amazon Prime

Folgende Serien habe ich auf Amazon Prime gesehen:

Le Mans – Racing is Everything

C- Dokumentationen sind ein zweischneidiges Pferd, einerseits sollen sie Themen für nicht Zuschauer interessant machen, je nach Thematik für Fans neue Einblicke geben und natürlich eine Faktentreue halten. An diesem Spagat scheitert diese Doku, die sich auf das LeMans Rennen 2015 fokussiert. Dabei hat das Rennen genug Material für eine spannende Doku geboten, allerdings fokussiert sich die Doku auf einige wenige Personen, wodurch die Sieger des Rennens das erste mal in der vorletzten Folge erwähnt werden und insgesamt stiefmütterlich behandelt werden. Dafür erzählt die Serie einiges offensichtliches ohne wirklich Lust auf das Rennen zu machen.

Folgende Filme habe ich auf Amazon Prime gesehen:

Isle of Dogs (geliehen für 0,99€)

6/10 Ich habe ganz viele Lobeshymnen über diesen Film gelesen, aber mich hat der Film einfach nicht erreicht. Sicher, der Film hat seine Qualitäten und einige Szenen sind stark, aber ich mochte die erzählte Geschichte nicht, während die Prämisse interessant war. So ist das ein typischer Wes Anderson Film mit all seinen Obskuritäten, dessen Animationsstil genauso eigen ist, wie der Film.

The Big Sick

8/10 Als Komödie fand ich diesen Film allenfalls solide, jedoch ist „The Big Sick“ durch die romantischen und dramatischen Elemente mehr als sehenswert. Gerade Holly Hunter und Ray Romano als Emilys Eltern werten diesen Film auf. Allerdings spielt auch Zoe Kazan an der Seite von Kumail Nanjiani, dessen Geschichte hier von ihm und mit ihm in der Hauptrolle verfilmt wurde, stark auf.

Von Mäusen und Menschen

7/10 Mir war diese Adaption einer John Steinbeck Novelle manchmal zu ruhig, sodass das Potential der Vorlage wohl nicht ausgeschöpft wird. Gary Sinise inszeniert diesen Film sehr ruhig, gerade John Malkovich ist fantastisch und das Ende ist tiefbewegend, sodass „Von Mäusen und Menschen“ ein sehenswerter Film ist.

Feld der Träume (geliehen für 0,98€)

9/10 Jetzt kann man natürlich sagen, dass ich leicht übergeschnappt sei, einen solch kitschigen 80er Jahre Film abzufeiern, aber kaum einer der vielen Filme, die ich in den letzten Monaten gesehen habe, hat mich so ergriffen wie „Feld der Träume“. Kevin Costner spielt einen Farmer, der bei rationaler Betrachtung aus vollkommen absurden Gründen ein Baseballfeld baut. Als dann ein Team von vor siebzig Jahren auftaucht, muss man akzeptieren, dass dieser Film wie ein Märchen funktioniert und als dieses ist das ein berührendes Werk, das auch mit Themen wie Treue, Vertrauen und Versöhnung anspricht. Daneben ist es toll jemanden wie James Earl Jones mal zu sehen.

A Simple Favor (geliehen für 0,99€)

8/10 Im OV gewinnt dieser Film ein wenig, auch wenn Anna Kendricks Originalstimme am Anfang irritiert hat. „A Simple Favor“ ist mit gigantischem Abstand Paul Feigs bester Film, weil er nicht nur witzig und überdreht ist, sondern auch als Thriller funktioniert. Das ganze ist dann so „Over-The-Top“, dass man es entweder liebt oder hasst. Ich hatte meinen Spaß mit diesem Film, vor allem in der Abschlussszenerie. Auch hatte ich keinerlei Probleme mit Blake Lively, auch wenn Kendrick die bessere Schauspielerin ist.

The Terminator

7/10 Der wahrscheinlich beste B-Film, denn als das war „The Terminator“ ursprünglich konzipiert und ohne diesen Erfolg wäre James Camerons Schaffen wohl anders verlaufen. „The Terminator“ unterhält, obwohl der Actionanteil doch gering ist. Das liegt vor allem an der Rolle von Linda Hamilton, Sarah Connor kann wohl als einer der besten Frauenrollen der Achtzigerjahre gelten.

Absolute Giganten

6/10 Sebastian Schippers Filmdebüt ist einer der deutschen Geheimtipps. Der viel zu jung verstorbene Frank Giering, Florian Lukas und man erkennt ihn kaum Antoine Monot Jr. spielen die Hauptrollen, drei Freunde die eine letzte Nacht zusammen in Hamburg verbringen. Der Film ist solide, hat eine coole Kickersequenz, aber auch wenig Substanz, auch wenn die Laufzeit mit 80 Minuten kurz gehalten ist. Die drei Hauptdarsteller spielen aber stark auf.

Inglourious Basterds

7/10 Man kann diesen Film sicher genial finden, mir ist er deutlich zu lang. Am besten wird das an der ellenlangen Barszene deutlich, auch wenn das ganze schauspielerisch (trotz Til Schweiger) und inszenatorisch auf hohem Niveau. Tarantino wählt die Kontrafixion für seinen Kriegsfilm, was zu seinem Stil sicher passt. Highlights sind die Performances von Christoph Waltz, Daniel Brühl und Melanie Laurent.

A Quiet Place

7/10 „A Quiet Place“ ist der Film, bei dem man erst mach einer Dreiviertelstunde merkt, dass man die Audio auf Englisch stehen hat. Der Film bringt mit seiner Stille die Inszenierung an seine Grenze, dennoch funktioniert dieser Horrorfilm. Besonders gefallen hat mir die erste Szene mit einem Überraschungseffekt und der folgende innere Konflikt der Tochter. Das gleicht dann einige schwächere Momente aus, so fand ich die Geburt bzw die Schwangerschaft von Emily Blunts Charakter vollkommen absurd.

Venom (geliehen für 0,99€)

3/10 Ich hab trotz Tom Hardy nicht viel erwartet und doch wurde ich enttäuscht. Nach fünfzehn Minuten, die solide waren, wird der Film gleichzeitig schwachsinnig, nervig und schnarchig. Dazu kommt, dass Michelle Williams den unsympathischsten Love Interest seit Ewigkeiten spielen muss. Der Bösewicht hatte Potenzial und wird dann auch verheizt, sodass die MidCredit-Szene das beste an diesen Film ist.

mother!

8/10 Darren Aronufskys letzter Film gilt ja als „Love or Hate Film“. Ich bin eher bei der „Loveside“, auch wenn dieser Film nicht an Aronufskys Meisterwerk „Requiem for a Dream“ herankommt. Dafür war mir der Film stellenweise einen Tick zu langatmig und das Ende dann zu deutlich, wer ein wenig mitdenkt, braucht diesen Holzhammer nicht, um hinter dem Sinn, den man sicher leicht unterschiedlich interpretieren kann, dieses Films zu steigen. Jennifer Lawrence gibt eine bravoröse Performance, die man unbedingt in OV ansehen sollte.

O Brother, Where Art Thou?

7/10 Die Coens haben ihr ihre Odyssenvariation geliefert, spielend im Missouri der 1930er Jahre. Wer die Komödien der Coens mag, kann mit dem hier nichts falsch machen, allerdings hat er nicht diese brachial lustigen Momente, bei denen man laut auflachen muss. Die Schauspielerriege ist gewohnt stark und der Irrsinn nimmt mal wieder überhand.

Barry Seal: Only in America

7/10 Doug Liman inszeniert Tom Cruise als Pilot, der in Geheimdienstmachenschaften, Drogenschmuggel und Waffenexporte verwickelt wird. Das ganze ist so unglaublich, dass man kaum glaubt, dass dies eine wahre Geschichte ist. Allerdings inszeniert Liman mir das hier zu wohlig, auch wenn Cruise für diese Art Verfilmung sicherlich der beste Mann für die Rolle des Barry Seals ist. Das Settingbild ist stimmig, einige Szenen witzig, aber der Film hätte spannender sein können, dennoch klar sehenswert.

Werk ohne Autor (geliehen für 0,99€)

4/10 Richtig gute Regisseure binden den Zuschauern nicht auf, wie gut sie sind. Florian Henckel von Donnersmarck macht dies hier permanent. In nahezu jeder Szene dieses viel zu langen Films finden sich solche Hints, so muss sich fast jede Frau unter dreißig nackig machen, so werden Wahlplakate verbrannt, so wird die Kunst abartig dargestellt, damit Donnersmarck sich für sein inszenatorisches (Nicht-)können abfeiern lassen darf. Dieser Film wird von Kameramann Caleb Deschanel und der sehr starken Darstellerriege (einige wie Lars Eidinger oder Rainer Bock haben nur eine Szene) vor einer Vollkatastrophe bewahrt, denn obwohl man sich hier drei Stunden mit dem Leben des fiktiven Max Burkert auseinandersetzen muss, erfährt man am Ende nix, außer dass sich von Donnersmarck für unglaublich hält.

Was nicht passt, wird passend gemacht

6/10 Ich kann gar nicht soviel zu diesem Film sagen, da ich den mehr nebenbei gesehen habe. Da ich den Film vorher kannte, kann ich aber zumindest ein paar Sachen sagen. Im Vergleich zu „Bang Boom Bang“ der deutlich schwächere Film, aber immer noch solide Comedyunterhaltung, vor allem dank Willi Thomcyk und Ralf Richter, ah ja Alexandra Maria Lara wurde durch diesen Film bekannt.

A Private War (geliehen für 0,99€)

7/10 Ein Biopic über die Kriegsreporterin Marie Colvin, weswegen hier gerade im dramatischen Ende und der ersten Kriegssequenz Elemente des Kriegsfilms aufgegriffen werden. Rosamund Pike gibt hier mal wieder eine sehr gute Performance, ebenso wie Tom Hollander. Sonst ist das ganze sehr faszinierend, aber stößt manchmal an seine Grenzen. Starke Setpieces runden den Film ab.

Logan Lucky

7/10 „Logan Lucky“ ist einer dieser Filme, die ich gern lieben würde, aber dafür ist er irgendwie zu steif. Adam Driver, Daniel Craig und auch Channing Tatum sind in diesem Film sehr gut. Ein paar Szenen sind brüllend komisch, aber dem gegenüber stehen auch ein paar Längen. Das Ende ist sicher streitbar, mir hat es persönlich gefallen. Sehenswert ist dieser Heistfilm allemal.

Sonstige

John Wick – Kapitel Zwei

7/10 In der Zweitsichtung hat der mittlere John Wick bei mir deutlich gewonnen, auch wenn er immer noch die schlechteste Handlung und den schwächsten Film der bisherigen Trilogie darstellt. Allerdings ist die Action so furios, dass man darüber hinweg sehen kann.

Mission Impossible: Fallout

9/10 Bei all dem Sequelwahn ist es erstaunlich, dass ein sechster (!) Teil einer Reihe so ein Brett von Film sein kann. Tom Cruise darf wieder in seine Paraderolle rücken, macht mal wieder alle Stunts selbst und muss das Unmögliche möglich machen. Warum dieser Streifen getrost zu den besten Actionstreifen gezählt werden darf? Wahnwitzige Action, egal ob eine Verfolgungsjagd durch Paris, ein Hubschrauberkampf, eine Toilettenprügelei oder schlicht das Laufen Ethan Hunts über den Dächern von London wird in einer Art und Weise inszeniert, wie es im Actiongenre unüblich geworden ist. Statt auf Schnittgewitter setzt Mission Impossible: Fallout auf Dynamik, durch Kamerafahrten oder durch die Action selbst, die fantastisch ist und bis auf eine Sekunde komplett handgemacht ist. Da springt ein Kameramann einfach mal mit Tom Cruise aus siebentausend Meter Höhe, da lernt Tom Cruise in Rekordzeit Hubschrauberfliegen, da wird mit 160 km/h durch Paris gehetzt und ich denke mir nur, warum macht das sonst keiner? Daneben packt Christopher McQuarrie eine Handlungsdichte in den Film, die auch für eine Miniserie gereicht hätte, sodass dieser Film trotz zweieinhalb Stunden Laufzeit ein gigantisches Tempo hat und dennoch etwas mehr vom Huntschen Dilemma zeigt, was sich am Ende nochmal zeigt. Einzig der dezent übertriebene Showdown vermiest diesen Streifen die Höchstwertung.

Star Wars Episode III – Die Rache der Sith

7/10 Da ich mir vorgenommen habe die Star Wars Filme in der Timeline zu gucken, musste ich mich durch zwei bestenfalls mittelmäßige Filme quälen, der dritte Teil der Prequeltrilogie ist mit Abstand der beste der dreien. Er ist sogar ein guter Film, der aber unter seinem Hauptdarsteller Hayden Christensen (unglaublich, wie talentfrei der ist, der sollte im nächsten Donnersmarck mitspielen) zu leiden hat. Sonst hat dieser Film vieles was den Vorgängern fehlt, das Tempo ist endlich mal hoch, das CGI ist besser eingesetzt und die Figuren bedeuten einem etwas. Deswegen habe ich jetzt auch Lust im Laufe des Jahres die weiteren sieben Filme zu gucken.

Blade Runner

9/10 Aus der Kategorie „Nachgeholte Kultfilme“ dieser Science-Fiction Klassiker aus dem Jahr 1982. Der Film ist sehr langatmig, aber doch faszinierend. Gerade das „Worldbuilding“ finde ich wahnsinnig gut, diese dystopische Zukunft nimmt einen gefangen. Der Film greift auch Elemente des Film Noir auf und spinnt sie in seine langsam erzählte Geschichte ein. Dabei wird viel durch das Geschehen erzählt, sodass man als Zuschauer das Geschehen einordnen muss. Harrison Ford war schauspielerisch selten besser, Rutger Hauer als Gegenspieler ist fantastisch. „Blade Runner“ entzieht sich der Held gegen Schurke Dramaturgie auf geschickte Art und ist ein zutiefst menschlicher Film.

Wie immer die Frage, welche der Filme habt ihr gesehen? Wie habt ihr sie gefunden? Teilt ihr meine Ansichten oder seht ihr einige Filme komplett anders?

4 Kommentare zu „Streamingrückblick Juni: Cameron und Cruise

  1. Ich hätte auch gerne etwas mehr Freizeit, wenn ich mir das so ansehe ^^

    “ Ich verstehe nicht, wie man [500 Das of Summer] richtig gut finden kann.“

    Und ich verstehe nicht, wie man ihn nicht gut finden kann. Denn entgegen der vielen Hollywood-Rom-Coms, die fernab jedweder Realität agieren, funktioniert dieser Film nicht nur als Komödie, sondern auch als übergeordneter Blick auf den Zustand einer Beziehung. Denn dort gibt es nunmal Probleme. Dort finden sich manchmal (oder auch häufiger) zwei Personen, die eigentlich gar nicht zusammenpassen, dies aber entweder zu später bemerken, oder es einfach trotzdem miteinander aushalten – Gründe egal. Vor allen Dingen durch die nicht chronologische Erzählweise kann sich der Zuschauer sein ganz eigenes Bild zu dieser Beziehung machen und findet sich immer wieder vor solchen Fragen, wie „wie zum Teufel haben die jemals zusammengepasst?“, „warum sind die noch zusammen?“ um dann zu gegebener Zeit auch Antworten darauf zu bekommen. So wie eine Beziehung manchmal eben auch von der Vergangenheit und längst nicht mehr existierender aber noch nicht völlig vergessener Gefühle lebt. Dazu sehe ich den von dir angesprochenen Zynismus nicht so ganz. Denn die Beziehung hat ja ihre positiven Seiten, es wird durch das Ende eine lebensbejahende Botschaft an den Zuschauer gebracht und trotzdem werden die negativen Aspekte nicht unter den Tisch gekehrt. Einer der besten Filme über Liebe, die man auf dem westlichen Markt findet.

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  2. Viel zu viele Filme für einen Kommentar 😀

    Mal die Wichtigsten:
    Isle of Dogs: ist mit Grand Budapest Hotel der beste Anderson Film überhaupt.
    A Simple Favor: Verschiedenste Genres, alle meiner Meinung nach gegen die Wand gefahren. Eine Vollkatastrophe an Film.
    Werk ohne Autor: Noch nicht gesehen, weil schon die Trailer genauso aussahen wie du ihn beschrieben hast. Hauptsache deutscher Oscar Kanditat…
    Star Wars 3: Vollste Zustimmung, gewinnt bei mir durch jedes Schauen
    Blade Runner: Jetzt bist du bereit für die ebenso geniale Fortsetzung. Bring nur Sitzfleisch mit 😀

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    1. Isle of Dogs hat mich halt null erreicht, im Gegensatz zum von dir verhassten A Simple Favor, der einzige gute Film von Paul Feig.
      Ich finde es unfassbar, dass in so einem starken deutschen Filmjahr so ein Schmarrn Oscarkandidat wird, warum das dann nominiert wird und The Guilty oder Burning nicht.
      Blade Runner 2049 hab ich per Videomaster genauso wie Blade Runner geliehen, von daher guck ich den die Tage.

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