Seit langer Zeit schwabert ein Text in meinen Gedanken herum, ein Text zur Bundesliga: Genauer gesagt zu RB Leipzig, denn die Ablehnung des Dosenklubs ist gleichsam grotesk wie verständlich und gerade medial hat sich der Wind in dieser Saison gedreht. Kritische Berichterstatter wie auch jene der Süddeutschen Zeitung haben inzwischen deutlich positivere Ansichten zum Konstrukt, welches den ersten ostdeutschen Spitzenklub im geeinten Deutschland hervorgebracht hat. Doch zum Topspiel hat die nostalgische „11 Freunde“ auf ihrer Onlineplattform statt eines Live-Tickers eine Abhandlung warum man nicht „normal“ über RB Leipzig berichtet. Wären die Argumente der Fürsprecher nicht aus reinem Trotz aufgenommen worden, wäre dies nur ein üblicher „RB ist die größte Schande des deutschen Fußballs“ Text gewesen, so wie sie vor allem von „11 Freunde“ oder auch „One Football“ immer wieder verbreitet werden. Allerdings werden auch Thesen aufgestellt, die durchaus ihre Berechtigung haben. Diese werden auch noch stichhaltig begründet, sodass es danach schreit meine Ansicht zum Thema zu elaborieren.

Ein Jahr vor der Gründung von RB Leipzig stürmte der Dorfklub TSG Hoffenheim die Bundesliga. Die Dorftruppe aus der Nähe von Sinsheim (bis dahin vor allem für das Fleigermuseum bekannt) schreibt eine David vs Goliath Story, wird Herbstmeister und spielt beeindruckend frischen, spritzigen One-Touch Fußball. Genau das was in der Bundesliga mit Ausnahme von Werder Bremen in den 2000ern in der Bundesliga fehlt. – Wer dies nicht glauben möchte, dem sei ans Herz gelegt, dass das 2001er Spitzenspiel Bayern-Schalke, komplett auf YouTube zu finden, anzuschauen – Höhepunkt ist eine 5-4 Niederlage bei Werder Bremen, doch auf Ibisevic, Salihovic, Carlos Eduardo und Co trifft größtenteils keine Liebe, sondern Hass. Die TSG Hoffenheim ist bei nüchterner Betrachtung das finanziell durch den SAP-Milliardär Dietmar Hopp unterstützte Projekt. Hopp hat als Kind bei der TSG gespielt und ursprünglich eine Umsiedlung nach Heidelberg anvisiert, wie Hopp Mitte der Neunziger in einem Sportstudiobesuch zu verstehen gab. Familie Hopp ist im Südwesten einer der größten karritativen Unterstützer, auch im sonstigen Spitzensport. Die TSG Hoffenheim ist Hopps Herzensprojekt, den Verein als Bundesligist zu etablieren, war das Ziel. Seitdem das erreicht ist, steht der Verein finanziell auf eigenen Füßen und die Kritik hat stark nachgelassen. Nicht nur deswegen, sondern weil die TSG schnell zu einer zunächst grauen Maus wurde. Meister wurde 2009 der VfL Wolfsburg, eine Art Werksverein aus der Autostadt mit Felix Magath, der gefühlt jeden zweiten Spieler der auf dme Markt war nach Wolfsburg transferierte. Ein System, welches der Qüalix kurz darauf auf Schalke mit weniger Erfolg wiederholen würde. Dennoch wurde der VfL Wolfsburg nie so angefeindet wie Hoffenheim oder Leipzig. Hoffenheim und Leipzig einigt eine Person: Ralf Rangnick, bei Hoffenheim Trainer, bei Leipzig Manager und zweimal Aushilfslehrer, war in beiden Fällen die wichtigste personelle Säule des Aufstiegs.

Rangnick vereint personell die Wirkung seiner Projekte. Großen Respekt für den zu spielenden Fußball, große Antipathie für die Mittel. Rangnick startete als Revoluzzer im taktisch verschlafenen deutschen Fußball, in dem bis in die frühen Zweitausender mit Libero gespielt worden ist (dass heutige Dreierketten eine moderne Weiterentwicklung davon darstellen, ist richtig, widerspricht aber den Fall nicht), wodurch Deutsche Vereine und die Nationalmannschaft einen ebenso unattraktiven wie selten erfolgreichen Fußball spielten (auch wenn es Ausnahmen gab, wie Bayer 04 Leverkusen unter Daum und Toppmöller, höchst attraktiv, aber keine Titel oder Bayern München unter Hitzfeld, hoch langweiliger Fußball, aber irgendwie sogar international erfolgreich). In die Hochzeit dieser spielerischen Tiefpunktsperiode gab Rangnick einen denkwürdigen Auftritt im aktuellen Sportstudio. Rangnick erklärt den Sinn der Viererkette und wie ein gutes Pressing funktioniert. Die Süddeutsche Schule, die neben ihm vor allem Wolfgang Franck (Ende der Neunziger bei Mainz 05 tätig) lehrte, sollte zum Prototyp des deutschen Fußballs Ende der 2000er werden und die Bundesliga bis heute prägen. Rangnick führte den SSV Ulm, einem der größten Außenseiter der Bundesligageschichte in die Bundesliga, kurz darauf gelang dies mit dem angeschlagenen Traditionsklub Hannover 96 und Schalke 04 formte Rangnick auch in der Post-Stevens Ära. Zunehmend mit den klassischen Klubstrukturen unzufrieden, nahm Rangnick die Herausforderung Hoffenheim an, wo er sportlich freie Hand erhielt, ähnlich wie in Leipzig. Während Hoffenheim immer noch die klassischen Strukturen hatte, aber diese von Rangnick durch seine Kompetenz mehr oder weniger ausgehoben worden sind, hat RB Leipzig diese nicht mehr. Womit wir nach dieser für den ein oder anderen vielleicht unnötigen Background zu RB Leipzig kommen und zu den nachvollziehbarsten Gründen, warum RB Leipzig teilweise immer noch verhasst ist.

Der Verein RB Leipzig ist de facto eine Neugründung im Jahr 2009, jedoch hat Rasenballsport Leipzig die Vereinstrukturen vom SSV Markranstädt übernommen, um eine Basis für die Jugendarbeit vorlegen zu können und um direkt in der 5.Spielklasse (Oberliga Nordost) einsteigen zu können. Da der Verein jedoch einen Nachfolgeverein darstellt, waren die Mitgliedsbescheinigungen hinfällig und RB Leipzig hat aktuell 19 Mitglieder. Alle mehr denn weniger mit Red Bull verbandelt. Dies ist der große Unterschied zwischen RB Leipzig und allen anderen Bundesligisten. In Deutschland, dem Land mit der weltweit größten Vereinskultur ein großes Problem, das international wahrscheinlich nicht einmal verstanden wird. RB Leipzig wurde, so der Vorwurf nur gegründet, um ein Getränk zu vermarkten. Red Bull hat sich inzwischen genauso als Sportsponsoringbrand wie als Energydrink etabliert, in anderen Sportarten wird das Sponsoring dankbar angenommen. Sportarten die teilweise im Extremsport anzusiedeln sind oder sich wie der Eishockey von der Vereinsstruktur gelöst haben. Natürlich hätte ich es lieber, RB würde einen bestehenden Verein einfach unterstützen, einen Traditionsverein, der in den 2000ern in Schieflage geraten ist, aber RB Leipzig ist nicht das große Problem des deutschen Fußballs oder des Fußballs generell, er ist das prägnanteste, aufdringlichste Symptom davon.

Denn so sehr ich den Fußball liebe, so sehr verachte ich ihn teilweise auch. RB Leipzig steht für beides, RB Leipzig steht jedoch nicht allein. Ein weiterer Grund für die Kritik an RB Leipzig ist das System aus Franchisestellen (Salzburg, New York etc.) unter denen die Spieler teilweise hin und her getauscht werden. Dennoch schaffen es Spieler wie Martin Hinteregger oder aktuell Norwegens Superbomber Erling Haaland in traditionelle Vereine zu wechseln. Red Bull hat das offensichtlichste Transfernetzwerk, Kooperationen zwischen Vereinen sind jedoch seit Jahren keine Seltenheit und Bayer 04 Leverkusens Erfolge Ende der Neunziger beruhten auch auf die Kontakte zum brasilianischen Spielerberater Juan Figer. RB hat dieses System nur am konsequentesten zu Ende gedacht. Nächster Kritikpunkt, RB beruht nur auf dem Geld von RB. Auch hier lässt sich dies nicht widerlegen. RB Leipzig ist ein finanziell abhängiges Konstrukt, die alte Regel „Das Stadion muss die Mannschaft finanzieren“ gilt aber seit dem Siebzigern nicht mehr. RB Leipzig ist neben TSG Hoffenheim, Bayer 04 Leverkusen und VfL Wolfsburg der vierte Klub, der die 50+1 Regel umgeht. Von allen Fällen ist RB sicherlich der umstrittenste, Hoffenheim als Klub, der von einem Mäzen, der eine enge Bindung zum Verein hat, Leverkusen als direkter Werksverein und Wolfsburg als indirekter Werksverein haben da eine höhere Berechtigung für diese Sonderregel. Aber sind wir ehrlich? Ist es weniger schlimm, wenn mehrere Firmen %.Anteile haben (wie bei Bayern München, wo auch der Aufsichtsrat dementsprechend besetzt ist) oder wenn ein Verein wie Borussia Dortmund an die Börse geht. Die Lizenzspielerabteilung ist bei den großen Vereinen seit einigen Jahren ausgelagert, im Grunde sind nahezu alle Topvereine Kapitalgesellschaften. Das kann man kritisieren und ja RB ist ein Spezialfall, aber auch hier ist RB nur das Symptom einer seit zwei Jahrzehnten existierenden Entwicklung.

Wenn Fans von Traditionsvereinen dies kritisieren, weil sie die generelle Kapitalisierung des Fußballs ablehnen, so wie es der FC St.Pauli verkörpert, kann ich dies nachvollziehen. Auch mein Herz blutet, wenn ich sehe wie es Alemannia Aachen innerhalb von fünf Jahren geschafft hat sich komplett aus dem Lizenzspielerfußball zu schießen, aufgrund von finanziellem und sportlichem Missmanagement. Aber wer schreit am lautesten gegen RB Leipzig? Genauso wie im Fall Hoffenheim zeigt sich in Dortmund der größte Widerstand. Ich habe mehrere Dortmundfans in meinem Umkreis, wahrscheinlich auch, weil meine Generation von der Kloppschen Borussia euphorisiert worden ist, aber so wie ich bei RB empfinde, empfinde ich auch bei Borussia Dortmund, beide symptomatisieren den Kommerz des Fußballs ebenso wie die Schönheit und Faszination, die dieser Sport zu bieten hat. Borussia Dortmund ist nicht nur der erste Verein, der die Lizenzspielerabteilung ausgelagert hat, er ist auch an die Börse gegangen und er hat die horrenden Ablösesummen nach Deutschland gebracht. Während Leverkusen talentierte Brasillianer für vergleichsweise geringe Summen geholt hat und oft teuer weiterverkauft hat, war Borussia Dortmund der erste Verein, der einen Spieler für 25 Millionen D-Mark (etwa 12,5 Millionen Euro) geholt hat, Der tschechische Spielmacher Tomas Rosicky kam damals für diese unglaublich erscheinende Summe ins Ruhrgebiet, Bayern München, ebenso interessiert am Edeltechniker, hat bei dieser Summe dankend abgelehnt. Kurz darauf kam der Brasilianische Stürmer Marcio Amoroso aus dem vom Schinkenhersteller Parmalat unterstützen italienischen Verein AC Parma für umgerechnet 25,5 Millionen Euro. Amoroso sollte sechs Jahre lang den Rekordtransfer in der Bundesliga darstellen. 2002 gewann man die Meisterschaft gegen Leverkusen und Bayern in einer hochspannenden Saison. Danach geriet der BVB jedoch in eine finanzielle wie sportliche Krise, die 2006 beinahe in der Insolvenz endete und 2008 einen Fast-Abstieg zur Folge hatte. 2008 kam Jürgen Klopp von Mainz aus zur Borussia, witzigerweise auch nur, weil der Hamburger SV, damals der Verein mit besseren Aussichten Klopps Auftreten zu leger war. Der Hamburger SV übernahm in der Folge das Image des Chaostraditionsklubs und Klopp führte Borussia zunächst nach Europa und dann zu Titeln. Eine märchenhafte Geschichte, für die in Dortmund Klopp eine Statue gebaut werden sollte, denn ohne Klopp wäre die Entwicklung der Borussia anders verlaufen. Leider scheinen Fans und Verantwortliche in Dortmund die eigene Geschichte vergessen zu haben, die eng mit der Explosion der Fußballkommerzialiserung weit vor Hoffenheim und Leipzig zusammenhängt. Um die Klammer aus RB und Borussia endgültig zu schließen sie noch erwähnt, dass Klopps Inspirationsgeist Wolfgang Franck war, dessen Fußball Klopp weiterentwickelte. Auch wenn es die Dortmunder nicht wahrhaben wollen, die Borussia ist RB Leipzig weit ähnlicher als eine Menge anderer Klubs in der deutschen Eliteklasse, im schönen (der Art des gleichsam attraktiven wie erfolgreichen Spiels) und im schlechten (der ungesunden Kommerzialisierung des Fußballs).

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7 Kommentare zu „RB Leipzig – Das Symptom der Fußballgrausamkeit

  1. Wow schöner Ausflug in die Bundesliga-Historie! Da hat jemand wirklich viel Expertise vorzuweisen 😄
    ich für meinen Teil bin mittlerweile schon an den Punkt gelangt, dass mir diese ganze Aufregung egal ist. Ich bin schon so abgefucked vom Fußball, dem Kommerz, dem ganzen Geld, aber auch was sie aus dem Spiel an sich machen, wie sich Profis verhalten, sich die ganze Zeit fallen lassen, es wird nur gemeckert, rumgeheult, Fans geben sich nur noch prätentiös… das ist mir alles zu viel, weshalb ich mich schon ziemlich abgewendet habe und längst nicht mehr der Fan bin, der ich mal war. Verfolge bloß meine Eintracht und lass es damit gut sein 😄
    Falls RB wirklich Meister wird, muss ich echt sagen, dass mir das egal ist und du bringst auch gute Vergleiche zu anderen Vereinen.

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    1. Wenn ich mich für ein Thema interessiere, dann versuch ich es auch von allen Seiten zu durchdringen, gilt für Popmusik, Film und andere Sportarten genauso. Es ist immer einfach gegen etwas zu sein, aber ein fundiertes Urteil bilden sich leider die wenigsten.
      Ich bin auch immer wieder kurz davor, mich komplett vom Fußball abzuwenden und meine Energie in andere Sportarten zu stecken. Ein Grund warum ich so selten über Fußball schreibe, obwohl sich das damit gar nicht so wenige Klicks generieren lassen.
      Früher war ich da auch mehr drin und hab mir viel mehr Gedanken über Taktik etc gemacht.
      Ich bin auch kein Hardcorefan eines Vereins, hab für mehrere Vereine aus unterschiedlichen Gründen Sympathie. Dortmund unter Klopp (auch unter Tuchel und zunächst Bosz) war fußballerisch schon toll, aber die Funktionärsebene dort hat den Verein immer unsympathisch auf mich wirken lassen.
      RB wird wahrscheinlich doch nicht Meister, dafür scheinen die nicht reif genug zu sein, aber alleine schon die Tatsache, dass Titelkämpfe wie in meiner Kindheit wieder möglich erscheinen nach Jahren der Bayerndominanz finde ich gut. Auch wenn die Alternativen Dortmund und Leipzig sind.

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      1. Das find ich auch richtig so, ich versuche auch immer beide Seiten zu betrachten
        Ich hab sogar Sympathien für Hoffenheim eben wegen ihrer Aufstiegssaison mit diesen spannenden NoNames wie Demba Ba, Obasi, Ibisevic, Salihovic etc.
        Hätte mich wie gesagt schon abgewendet, aber dann hat die Eintracht doch wieder Wunder vollbracht und richtig für Euphorie oder auch Spannung und Leid gesorgt, das beste daran war aber, dass die sich ein neues Gesicht verpasst haben und Diversität vorleben. Ich liebe diesen Multikultikader seit Jahren. Sowas kann mich dann noch begeistern und mir doch zeigen, dass im Fußball die Hoffnung noch nicht verloren ist 😄
        Und wenn es jetzt endlich wieder Titelrennen gibt, begrüße ich das sehr.

        Wie schon gesagt, ich kann mit diesem ganzen Fangehabe nichts anfangen, jeder hat das Gefühl er wär was Besseres und dass er im Recht ist, aber es ist doch jedem das seine. Ich hatte auch noch nie was gegen den FC Bayern. Bei mir hat erst etwas Hass eingesetzt, als die Außenwirkung sich in den letzten Jahren katastrophal entwickelt hat und das haben sie viel dem Uli zu verdanken, aber auch dem Chaos auf dem Trainerposten und der einhergehenden Arroganz der Bayernspieler. Sowas kann ich viel weniger abhaben.
        Bei RB wäre das Rangnick, den ich menschlich echt bedenklich finde, aber einen Nagelsmann wiederum verfolge ich echt gerne und der belebt den deutschen Fußball, weshalb ich seine Arbeit bei Leipzig wiederum gerne verfolge.
        Also wie man sieht, alles ist ein zweischneidiges Schwert 😄

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        1. Ibisevic hat für Aachen ordentlich genetzt, daher kannte ich den und Salihovic hat ja gefühlt 20 Freistoßtore geschossen.
          Eintracht Frankfurt hat in den letzten Jahren tolle Arbeit geleistet, wie du schon gesagt hast. Ich bin auch froh, dass sie punkttechnisch gut in die Rückrunde gestartet sind.
          International bin ich immer für Bayern, wenn sie nicht gerade gegen Liverpool oder Ajax Amsterdam spielen. Aber ja da hat sich für mich mit Rummenigge ne Hassfigur entwickelt.
          Rangnick ist keiner mit dem ich nen Bier trinken würde, aber beim Fußballsachverstand macht dem keiner was vor, er weiß halt, wie viel Ahnung er hat. Nagelsmann ist auch ein guter Medientrainer, was in der heutigen Zeit wichtig ist.

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  2. Als Nicht-Fußball-Fan verstehe ich nur die Hälfte von all dem, was du da auflistet, finde aber die These, dass die Kommerzialisierung (in Deutschland) vor allem beim BVB begann, ziemlich interessant.
    Und als Wahl-Leipziger (lebe seit 10 Jahren hier) muss ich zumindest sagen, dass der Verein der Stadt selbst, ihrer (Sport)Kultur, ihrem Selbstbewusstsein und den Leuten sehr gut getan hat.
    Wie gesagt, ich kenne mich nicht im Sport selbst bzw. in der Landschaft nicht wirklich aus. Aber meine persönliche Meinung ist, dass dieses ganze Gerede von „Kommerzialisierung“ und „Tod des Fußballs“ bloß pseudo-romantisierendes Blabla ist, das völlig in der Vergangenheit hängen geblieben ist. Dieser Sport ist – vor allem in den oberen Ligen – derart durchmonetarisiert (wie auch die meisten anderen Sportarten), dass solche Aussagen für mich keinerlei Gewicht haben.

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    1. Der Beginn der Kommerzialisierung war natürlich wesentlich früher, aber die BVB Maßnahmen Anfang der 2000er waren ein Brandbeschleuniger.
      Fußball ist sicherlich in Europa der monetarisierteste Sport, ähnlich wie die US-Profiligen. Deswegen bin ich der Romantisierung auch nicht gerade wohlgesonnen.

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