Die Politik lässt locker, wir aber nicht, im kürzesten Intervall der Podcastgeschichte gibt es eine neue Folge von Ecces Soundcast. Heute mit dem Thema „Eurovision Song Contest 2020“ beziehungsweise mit dem ausgefallenen Eurovision Song Contest 2020. Eigentlich war dazu eine Doppelfolge geplant, in der alle Songs präsentiert und bewertet werden, aber aufgrund des Ausfalls planen wir auch um. Statt uns um Songs zu kümmern, die man „in die Tonne kloppen kann“ (Zitat Sebastian), haben wir unsere Top Ten Songs des Jahrgangs rausgesucht und loben die lieber. Dabei sind wir uns erstaunlich einig und stellen insgesamt vierzehn hörenswerte Songs vor, loben sie, kritisieren aber auch, warum sie noch besser hätten sein können, bis auf die Podestplätze, da werden wir vergleichsweise euphorisch, auch wenn gerade Sebastian kritisch bleibt. Daneben reden wir über die Alternativprogramme im Ersten sowie auf Pro7 und geben unseren Senf dazu ab, ob es da nicht bessere Lösungen gegeben hätte. Spoiler auch da waren Sebastian und ich uns einigermaßen einig.

Wenn euch das zu viel Einigkeit war, könnt ihr das in den Kommentaren kundtun und zum Beispiel unsere Auswahl kritisieren, unsere Topsongs für schwach erklären und andere aus der Auswahl hochleben lassen (auch wenn ich da die Chancen eher gering sehe). Natürlich ist weiteres Feedback sowohl inhaltlich als auch zum Ton und zum Schnitt erwünscht. Am wichtigsten ist aber:

Viel Spaß beim Hören der Folge!
Man findet die Folge auf:
An weiteren Podcastdienstleistern arbeite ich noch

13 Kommentare zu „Ecces SoundCast – Folge Sechs: Der ausgefallene ESC 2020

  1. Leider interessiere ich mich seit Jahren nicht mehr für dieses Thema, möchte aber trotzdem deine Soundqualität im Gegensatz zum letzten Mal loben. Dafür merkt man jetzt leider den Unterschied zwischen euch beiden in die andere Richtung. Sebastian klingt so dumpf, als würde er hinter einer Blechplatte mit einem Stimmverzerrer sprechen. Das ist mir (im Gegensatz zu Marius) beim letzten Mal nicht aufgefallen. Jetzt im Kontrast zu dir, wird das leider sofort deutlich.
    Musikeinblendungen klangen schön eingefadet beim schnellen durchhören.

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    1. Ein, zwei Fehler haben sich im Schnitt dennoch eingeschlichen, aber es mausert sich. Sehe den Punkt genauso, vor allem da das Mikro diesmal die Aufnahme gemacht hat. Da muss ich mit Sebastian mittelfristig darüber sprechen, ob wir noch ein Auna Mic anschaffen.
      Zum Thema, dieses Jahr tut der ESC noch mehr dafür, sich nicht mehr für ihn zu interessieren. Bezeichnend, dass sowohl Sebastian und ich jeweils eine Nummer auf 1 hatten, die uns an Achtziger erinnert haben und den ukrainischen Song, den wir herausstechend aus der Masse belangloser Popsongs/Balladen fanden.

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  2. Zuerst muss ich euch widersprechen, dass der Jahrgang ein schwacher sei. Mir gefallen sehr viele Songs und es tut mir schon leid um die Künstler 😀
    Dann möchte ich Sebastian aber wieder in den Arm nehmen, dafür, dass Polen in seiner Top 10 ist ❤ Ganz viel Liebe dafür!!!
    Und eure Begeisterung für Litauen und Island war mir fast klar 😀

    Hier meine finale Top 10:
    1. Switzerland 10/10
    2. Ireland 10/10
    3. Bulgaria 10/10
    4. Poland 9.5/10
    5. Australia 9.5/10
    6. Belgium 9.5/10
    7. Norway 9/10
    8. Romania 9/10
    9. Germany 8.5/10
    10. Iceland 8.5/10
    (kopiert aus meinen Notizen für die Blogs, deshalb auf Englisch xD)
    Bulgarien ist dir also zu viel "Schmonz"? 😀

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    1. Ich muss einfach sagen, im Vergleich zu den letzten Jahren ist das mau. Verglichen mit 2002 oder so ist das immer noch solide, aber insgesamt ist mir viel zu viel egal gewesen und es gibt nichts schlimmeres als Musik, die einem egal ist.
      Da ist Alicja zumindest stimmlich herausstechend, würde mir wünschen, dass sie nächstes Jahr einen besseren Song bekommt.

      Bulgarien ist mir nicht zu schmonzig, fast schon im Gegenteil das ist mir zu egal, zu langweilig. Hab nie verstanden, warum das ein Favorit sein soll. Genauso wie bei Rumänien, dazu kommt, das beides extrem nach Billie Eilish klingt. Zu viel schmonz ist mir Italien und Frankreich.
      Norwegen finde ich auch so belanglos, Australien ist bei mir knapp an den Top Ten gescheitert.
      Wundere mich nur, dass du nicht bei der Ukraine vehement widersprichst.

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      1. Ja, die Ukraine ist mein Platz 39/41, weil ich einfach den weißen Gesang nicht mag. Ich wollte aber auch nicht darauf rumreiten, denn ehrlich gesagt ist es ja schön, wenn Länder spezielle musikalische Einflüsse und Landessprache auf die Bühne bringen, aber gleichzeitig darf die Fanszene halt nicht erwarten, dass jeder das genau deswegen mag 🙂 Wenn ich dann aber englischen Pop bevorzuge, heißt es wieder (natürlich nicht von dir) „der ruiniert den ESC“ 😀 Manchmal bin ich ja wirklich die Diskussionen in unserem Fanblog leid ^^

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  3. Sehr schöne Folge zu einem Thema was mich eigentlich null interessiert 😀
    Auch der Ton war dieses Mal deutlich besser, Sebastian hinkt zwar hinterher, aber anhörbar war es auf jeden Fall.

    Zu den Songs: Die wichtigste Info habt ihr mir geliefert, nämlich sind auch in diesem Jahr keine Verrücktheiten aus der härteren Musik zu erwarten. Schade, aber eine E-Gittare macht ja noch keinen guten Song.
    Ich habe mich jetzt nicht durch alle Songs von euch durchgehört, aber zumindest eure Nummer Eins Songs habe ich dann komplett zweimal durchlaufen lassen.
    „On Fire“ klingt im ersten Moment tatsächlich ziemlich interessant, wird dann aber zu schnell generisch und die besondere Stimme ist zwar einprägsam, ging mir aber schon beim zweiten Mal hören auf die Nerven. Trotzdem ganz cooler Song
    „Think about Things“ mag ich deutlich mehr. Der Anfang könnte auch so in einem „Muse“ Song drin vorkommen und der hat deutlich mehr Funk und eine geile Bass-Line. Viele Instrumente sind zwar ziemlich sicher nur aus dem Computer, aber der hat was von dem aktuellen Song „Say so“, den tatsächlich sehr geil finde bei der ganzen Masse an Radio-Musik. Für mich der klare Sieger, auch von den Songs die ich nur angehört habe 😀

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    1. Während ich die Zeilen schrieb, ist mir aufgefallen, dass vom deutschen Song gar keine Rede war. Also hab ich ihn mir angehört, bei „knocking me down like a domino“ kurz mit dem Kopf auf der Tischkante aufgeschlagen und dann beim kompletten Autotune Refrain ausgemacht… Schade, den Song hätte ich sehr gerne auf dem letzten Platz gesehen 🙂

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    2. Der einzige Song mit E-Gitarre ist Irland, aber das geht halt eher in die Avril Lavigne oder Kelly Clarkson Richtung.
      „Think about Things“ hätte entweder gewonnen oder wäre an seinem Hype zerbrochen, das ist schon ein cooles Teil Musik. „On Fire“ ist halt wie für mich gemacht.
      Hätte dich eher bei Belgien (weil klingt wie ein Bondsong) und Dänemark (hat durch die Gitarre immerhin nen Folksound) gesehen. Bin aber auch verwundert, warum nicht mehr Länder Mal was wagen, auch in die rockige Richtung. Stattdessen hauen die dann egale Midtemposongs raus, die man schon 1000 Mal gehört hat.

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      1. Irland hab ich jetzt mal gehört. Lavigne und Clarkson habe ich so vor 10 -12 Jahren richtig gerne gehört, daher find ich den jetzt auch nicht so schlimm. Aber halt auch ein bisschen an der Zeit vorbei 😀
        Belgien ist wirklich ganz nett, wäre wohl auch in meiner Top 3. Dänemark hört sich so an wie „Mumford and Sons“ und die hab ich auch seit 5 Jahren nicht mehr gehört.
        Korrigiere mich wenn ich falsch liege, aber nach „Lordi“ gab es doch irgendwie immer ein Land, dass es mit was komplett anderem probiert hat.

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