Endlich wieder ein Musikbeitrag auf dem Blog, zuletzt sind die ja sträflich vernachlässigt worden und auch wenn ich aktuell weniger als von mir selbst gewünscht zum Schreiben komme, sollen die ein wichtiger Bestandteil des Blogs bleiben. Daher habe ich mir für heute ein kleines Schmankerl ausgedacht und beantworte die Frage nach dem besten Musikvideo der letzten Jahre. Glücklicherweise gehört dieses zu einem Song, den ich wirklich mag und daher ohne Probleme hier würdigen kann. Anderenfalls hättet ihr unter meiner Modern Talking Session am Morgen leiden müssen. So geht es um einen Song, dessen Musikvideo in einem One-Take aufgenommen worden ist und auch wenn das in Zeiten, wo Sebastian Schipper einen mehr als zweistündigen One-Take Kinofilm gedreht hat weniger faszinierend erscheint als noch vor zwanzig Jahren, sticht dieses Video heraus. Wer da geneigt zu widersprechen, kann ja mal wahlweise Musikvideos der letzten Jahre anklicken und sich an der überaus hohen Schnittfrequenz erfreuen. Danach dann bitte das folgende Video anschauen und anerkennen:

Dieses in Vancouver gedrehte Musikvideo vereint Tanzchoreographien, sehr gute Kameraarbeit und Ausstrahlung, weswegen es für mich zu den besten Vertretern der Musikvideos gehört, nicht zuletzt, weil das alles auch Mal mit der Musik abgestimmt ist. Da wir jetzt geklärt haben, dass dies das beste Musikvideo der letzten Jahre ist (Ok, ihr könnt in den Kommentaren widersprechen), sollte ich jetzt noch einmal kurz erklären, warum der Song auch aus der Kategorie Hits (immerhin Top Five in Deutschland, Platz 1 in Großbritannien und Goldstatus in den USA) der letzten Jahre einer der Topvertreter ist. Erstaunlicherweise empfand ich das beim ersten Hören nicht, wohingegen mein Vater sofort von der Nummer angetan war. Auch wenn „Hideaway“ von Musikjournalisten immer ein gewisser 90s-Touch, welcher von Kiesza bestätigt wurde, nachgesagt wurde, empfinde ich „Hideaway“ eher als Ehrung früher Housenummern der 80er Jahre. Dementsprechend sind die Synthiesizersounds auch nicht als Dreiklänge, wie im Eurodance, sondern eher spärlich als Akzentuierungen eingesetzt. Beim ersten Hören kam mir der Song zu spät aus den Puschen und dann hörte ich ihn nochmal und nochmal und Peng auf einmal fand ich „Hideaway“ als genialen Song. Der dominante Bass, Kieszas Gesang und die Synthies greifen wunderbar ineinander über und machen aus dieser Nummer eine überragende Mischung aus Popsong und Tanzflächenfüller.

Der Erfolg von der Debütsingle „Hideaway“ konnte Kiesza nicht wiederholen, auch wenn die zweite Single „Giant In My Heart“ (bei der die 90er-Anleihen deutlich hörbar sind) auch ein Erfolg werden konnte, geriet die Karriere der Kanadierin danach ins Stocken, auch wenn sie der Welt noch eine Pianoversion von Haddaways Eurodanceklassiker „What Is Love“ gegeben hat.

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