Media Monday #526

Heute die Speedy-Edition des Media Monday, nachdem ich gestern Abend im Kino war und heute als Lernpause neben dem Tennismatch zwischen Novak Djokovic und Jan-Lennard Struff bei den Olympischen Spielen fungiert, weswegen es auch direkt los geht:

1. Schon schön, dass es Der Rausch“ endlich auch in die deutschen Kinos geschafft hat. Ich habe ihn gestern Abend auch das zweite Mal gesehen, diesmal mit Begleitung und glücklicherweise war die auch vom Film begeistert.

2. Es wäre schon ein mutiger Schritt gewesen, wenn der neue James Bond Darsteller vor der Premiere von „Keine Zeit zu sterben“ bekannt gegeben worden wäre .

3. „City Hunter“ ist ein herrlich abgedrehtes Vergnügen, denn dieses 90er Jahre Jackie Chan Vehikel verbindet schon sehr befremdlich anmutenden Humor mit der bekannten Action .

4. Bei mir punktet man mit einem guten Musikgeschmack eigentlich immer, denn oft korreliert das damit, ob ich einen Menschen mag .

5. So mancher Film mag alles andere als konventionell sein, aber es lässt sich nicht einheitliche sagen, ob das eine gute oder schlechte Entscheidung ist .

6. Kann es sein, dass ein Großteil der öffentlich-rechtlichen Olympiaberichterstattung viel zu sehr auf deutsche Sportler bezogen ist oder fällt mir das nur mit jeden Sommerspielen mehr auf? .

7. Zuletzt habe ich für eine Klausur am Mittwoch gelernt und das war wichtig , weil das bisher ein bisschen hinten runter gefallen ist, weswegen ich direkt hier nach weitermachen werde (und nebenbei das Olympiaprogramm laufen lasse) .

9 Kommentare zu „Media Monday #526 (62)

  1. Mich nervt es bei Sportübertragungen immer sehr (nicht nur bei den Olympischen Spielen), dass sich so auf die Deutschen fokussiert wird. Nur weil ich dieselbe Nationalität habe, heißt das für mich zumindest noch lange nicht, dass ich Fan eines deutschen Athleten bin oder für ihn mitfiebere. Ganz besonders doof, finde ich das beim Tennis.

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  2. „Kann es sein, dass ein Großteil der öffentlich-rechtlichen Olympiaberichterstattung viel zu sehr auf deutsche Sportler bezogen ist oder fällt mir das nur mit jeden Sommerspielen mehr auf?“

    Im TV mag das aus (wie ich finde) guten Gründen so sein. Online kannst du unter zdf.de/sport aus zehn verschiedenen Livestreams auswählen; z.B. gerade u.a. Frauenbasketball Australien – Belgien und Frauenfußball USA – Australien. Dazu hast du eine riesige Auswahl an Relive-Möglichkeiten. Bei den Olympischen Spielen daher ein Nein zu deiner These von mir.

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    1. Die Hauptberichterstattung findet aber immer noch im TV statt und bei durchschnittlich sechzehn Stunden LIVEÜBERTRAGUNG kann ich zumindest einen Überblick über alle Entscheidungen des Tages erwarten, dazu auch das oft zu parteiische kommentieren. Warum man nicht einen der drölfzig Öffentlich-rechtlichen Sender nicht parallel mit Mannschaftsportarten etc. laufen lässt, verstehe ich auch nicht, weswegen ich auch froh über das Online-Angebot bin und ja natürlich ist die Programmgestaltung bei den Olympischen Sommerspielen eine gewaltige Herausforderung und da kann man es nicht allen recht machen und mir fällt es wahrscheinlich eigentlich mit jedem Mal mehr auf.

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      1. Die Hauptberichterstattung für Rentner findet in der Tat noch im TV statt. Man kann sich freilich darüber beschweren, dass einem die Berichterstattung im TV nicht gefällt. Andererseits gibt es die Möglichkeit, sich online genau das Programm zurechtzulegen, die einem selbst passt. Damit macht man es allen recht.

        Es ist deutsches TV, da empfinde es nur als verständlich, dass zum einen deutsche Sportler bevorzugt gezeigt werden (einerseits wegen des Interesses und Mitfieberns und andererseits weil die Sportler in ihren Sportarten ansonsten in den Übertragungen eher Rand- bis keine Erscheinung sind). Man kann vorher nicht wissen, wann z.B. ein Fußball-Spiel der Marke Frankreich – Schweiz stattfindet. Daher nimmt man den kleinsten gemeinsamen Nenner: deutsche Sportler.
        Und zum anderen das parteiische Kommentieren: handle ich jetzt als psychologische Phänomen ab, dass einen das, was vor der eigenen Haustür passiert, mehr interessiert, als das beim Nachbarn. Wenn ich Badminton schaue und da spielen Deutsche Frauen mit, habe ich etwas, woran ich mich festhalten kann. Und wenn der Kommentator seine Emotionen reinbringt, umso unterhaltsamer.
        Aber das ist wahrscheinlich die ewige Debatte, was ein (besser: zwei) Kommentator leisten soll. Ich bin Team Buschi, bzw. Carsten Sostmeier.

        „Warum man nicht einen der drölfzig Öffentlich-rechtlichen Sender nicht parallel mit Mannschaftsportarten etc. laufen lässt, verstehe ich auch nicht“

        Du hast doch das Angebt im Netz, ich verstehe das Problem nicht. Du kannst so gut wie alles sehen, wenn du das willst. Und wenn dir das noch nicht reicht, ist noch Eurosport am Start.

        Das Online-Programm war noch nie so vielfältig wie dieses Jahr, das Problem wird immer weniger. Wenn man sich beschwert, will man keine Problemlösung hören, ich kenne das. Nur hier liegt sie direkt vor deinen Augen.

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        1. Nur weil du kein TV mehr guckst, kannst du nicht bestreiten, dass die erhobenen Daten klar das lineare Fernsehen bei LIVE Übertragungen vorne sehen gegenüber dem Streaming und nun ja ich habe nicht immer die Zeit mir im Vorhinein rauszusuchen, was ich wann sehen will (gerade Nachts bin ich dazu eher weniger fähig^^). Daneben ist Fernsehausfall seltener als der Internetausfall, also in Deutschland…

          Bevorzugung ja, aber bis auf die Kernsportarten Schwimmen und Leichtathletik werden doch nur Sachen länger als zwei Minuten gezeigt, wo deutsche Sportler Medaillenchancen haben außer es läuft nichts anderes wie beim Triathlon, der früh Morgens Ortszeit stattfindet.
          Ich bin immer für Emotionen, die aus dem Sport entstehen, aber die Geschichten der Spiele wird nicht nur vom deutschen geschrieben (#400m Finale, wo Bartels minutenlang vom vierten Platz des Deutschen schwadroniert hat). Oft bekommt man da vermittelt, dass es eigentlich nicht sein kann, dass der/die Medaillenkandidaten keine Medaille gewonnen hat und gerade bei Sportarten, die man sonst nicht zu Gesicht bekommt, liegt eher die Aufgabe in der Vermittlung der Faszination. (Bodo Boeck schafft das und die Emotion passend zur Sportart im Bogenschießen beispielsweise perfekt)

          Ich bin auch froh, um das ausgebaute Onlineangebot, aber ich habe nicht immer die Zeit oder die Muße mir rauszusuchen, was ich wann wo sehen muss und ich würde schon sagen, dass ich eher zu denen gehöre, die dazu bereit sind.^^

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          1. Keine Ahnung, ob ich das Bestreiten kann, da ich die Daten nicht kenne. Die Datenerhebung, was Zuschauerzahlen von Fernsehsendungen betrifft, empfinde ich wegen der Set-Top-Boxen als nicht ideal.
            Du sollst dir ja auch nicht vorher raussuchen, was du sehen willst. Du suchst dir einen der zehn Streams aus und wenn dir der nicht passt, schaltest du um. Aber bleiben wir bei den erkannten Problemen dort, wo du kuratiert schauen willst:

            Also Reiten wird auch ganz gern gezeigt. Und Beachvolleyball. Und Turnen. Und, und, und. Zumindest aus meinem Gedächtnis heraus. Die diesjährigen Startzeiten lassen mich da eh nicht so viel sehen. Wenn dir das zu.viel ist mit den Deutschen, kann ich das verstehen. Kann jedoch auch sehen, warum sie dies tun, weswegen ich damit nicht so viel Probleme habe. Wobei da glaub alle Medien zusammengreifen. Wenn im Vorfeld schon viel über xy berichtet wird, ist das Interesse daran höher und man zeigt es auch. Wie z.B. Tennis, wo zumindest das Finale der Männer auch ohne deutsche Beteiligung die letzten beiden Mal in voller Länge übertragen wurde.

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            1. Das Set-Top Boxen System ist auch nicht ideal, der Unterschied ist aber noch so eklatant (trotz wachsender Online-Abrufe), dass ich die These noch für richtig halte.
              Teilweise wird ja nicht das gezeigt, was ich sehen will (zB das Softballfinale gerade).
              Reiten wird gerne gezeigt, weil die Deutschen erfolgreich sind und dennoch hat man 2016 das Stechen im Springreiten gekürzt und zeitversetzt gezeigt.
              Beachvolleyball wird gerne gezeigt, weil das zuletzt zweimal Gold gab, nächstes Mal wird es wahrscheinlich kaum mehr gezeigt werden. Tennisfinale lief in voller Länge? Kann ich mich nicht mehr dran erinnern…
              Ich finde es halt nicht so gut gelöst, wie bei den Winterspielen, wo ich das Problem nie habe (fairerweise finden da auch weniger Dinge gleichzeitig statt und sind auch mehr Sportarten als Fernsehsportarten etabliert) und die Balance zwischen Deutschlandzentrierung und Erfassen der globalen Momente besser finde.
              Zumindest gestern und Vorgestern habe ich auch in der Nacht geschaut und morgen werde ich wahrscheinlich auch wieder sehr früh aufstehen für die Schwimmwettbewerbe

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