Bevor ich im Laufe des Abends die Rezension zu meinem neuesten Kinoerlebnis veröffentliche, möchte ich doch ein wenig anders aus der kleinen Blogpause zurückkehren. In der letzten Woche hätte ich zwar genug Zeit gehabt, zu schreiben, aber entweder fehlte Inspiration oder Motivation. Dadurch konnte ich mich auch anderen Dingen widmen.

Zum Beispiel das Nutzen meiner Geburtstagsgeschenke. Das geschenkte Paar Schuhe, es sind Chucks, ist sofort zu meinem Lieblingsschuhpaar und Lieblingsgeburtstagsgeschenk aufgestiegen. Außerdem wurden mir sonst sehr weibliche Sachen, die Schuhe sind ja Unisex, geschenkt. Auch wenn meine vorher ausgegebene Wunschliste das nicht beinhaltete, habe ich mich auch sehr darüber gefreut und übe mich in der Anwendung. Dann versuche ich jetzt auch mehr zu lesen, obwohl es für mich eine Umgewöhnung ist. Aber wenn man sich Bücher wünscht, sollte man auch Bücher lesen. Sonst war mein Geburtstag ein Musterbeispiel dafür, warum ich so lange nicht gefeiert habe. Eine Feier kann es nie allen Recht machen. Dazu waren Mittel und Raum begrenzt, sodass die Feier wohl jetzt schon den ersten Platz der schlechtesten Geburtstagsfeiern des Jahres sicher hat. Wie dem auch sei, ich kann es jetzt nicht mehr ändern. Ich versuche einfach daraus zu lernen. Denn wenn niemanden eine Geburtstagsfeier gefällt, ist sie nur Geschenkübergabezeitraum sowie Geschenkmultiplikator. Erstrebenswert ist das sicher nicht. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mir immer dann alles entgleitet, wenn es mir viel bedeutet. Meine zwischenzeitliche Laune auf meinem Geburtstag sprach Bände.

Irgendwie werde ich mein Klammeraffensyndrom und meine Bestätigungssucht nicht los. Da helfen keine Bücher und auch keine Schuhe. Da hilft nur Selbstbewusstsein, dass ich mir langsam einimpfe.

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6 Kommentare zu „Von Schuhen und Feiern

  1. Grüß dich. Zu diesem Beitrag möchte ich mal etwas loswerden; offensichtlich gibt es da Warnehmungsunterschiede.
    Als Gast dieser Party habe ich das Engagement von dir bewundert, alle Möglichkeiten bieten zu können und mal zu wagen eine etwas andere Feier zu gestalten. Natürlich kann nicht alles genauso funktionieren wie man sich das vorstellt aber wichtig ist, wie sich die Feier entwickelt. Der Großteil der Gäste hat der Abend sehr gefallen und es gab immer irgendwas wo man dazustoßen konnte. Dass anfangs eingebrachte Wünsche nicht umgesetzt werden konnten mag vielleicht die Durchführung ändern doch die Stimmung war allemal da und es hat wirklich Spaß gemacht mit so vielen, meiner Meinung nach, verschiedenen Personen zu einer Party eingeladen zu sein.
    Bei den Geschenken bin ich jetzt überrascht das zu lesen. Anfangs machtest du nur bei einzelnen den Eindruck, dass es die richtigen waren allerdings eine Hälfte sich vergriffen oder schlicht nichts passendes geschenkt haben. Unterstützt wurde das davon, dass du dich nicht bei ausnahmslos allen bedankt hast und teilweise nur halb ausgepackt hast. Der Eindruck dass es nicht gefällt entstand weswegen das jetzt überraschend ist zu lesen (trotzdem es ein Internetbeitrag ist). Nach der Party kam (soweit ich das mitbekommen habe) auch kein Resümée von dir weswegen die Ansichten jetzt unbekannt blieben. (Bitte korrigieren wenn falsch!)
    Eine Party kann man nicht durchplanen. Im Grunde liegt es an den Leuten, wie sie sich entwickelt und ich fande sie echt gelungen und es hat sogar mehr als soweit Spaß gemacht, dass ich mich auf weitere freuen würde. Verliere nicht die Hoffnung wenn sich was anders entwickelt als geplant und mach dir mal Gedanken zu Feedbacks nach der „Testphase“ der Geschenke. Klar nicht zwingend und auch nicht nach dem Motto „das war totaler Mist“ aber ich denke du weißt wie man sowas verpackt.
    Ich hoffe dir bringt diese Sichtweise weiter und vielleicht fragst du ja mal andere.
    Liebe Grüße!

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  2. Moin,
    ich möchte mich meinem Vorredner in allen Punkten anschließen und nur noch ein paar Kleinigkeiten hinzufügen.
    Ich fand die Party insgesamt sehr gelungen. Ich hatte durchgehend Spaß und für mich gab es keinen Moment der Langeweile weswegen ich es schade fand so früh gehen zu müssen.
    Ich fand dich als Gastgeber sehr zuvorkommend und aufmerksam, man hat gesehen das es dir am Anfang Freude gemacht hat.
    Das einzig negative an der Party war meiner Meinung nach, dass der Gastgeber trotz netten Gesprächen am Tisch alleine saß und wie es aussah geschmollt hat. Dieses Verhalten fand ich den Gästen gegenüber unfair da du auch nicht gesagt hast was los war, so dass wir in der Situation (die abgesehen von dir) Nichts hätten andern können. So das du die Stimmung auf der Party gehemmt hast.
    Liebe Grüße.
    PS

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      1. Es gibt Leute, die meiden aus diesem Grund „Freunde“ und haben stattdessen nur eine einzige Person, die sie nahe an sich heran lassen. Dann gibt es wiederum Menschen, die machen das genaue Gegenteil und haben viele „Freunde“, lassen jeden eigentlich an sich heran, aber natürlich nicht so tiefgehend. Bei dir habe ich das Gefühl, du bist irgendwo dazwischen beziehungsweise weder so recht das eine noch das andere. Man könnte meinen, das sei der goldene Mittelweg, da Du darunter aber scheinbar leidest, ist das schon ein Beweis dafür, dass das so nicht stimmt. Was sagst Du zu der Theorie, dass der goldene Mittelweg eine tiefgründige Beziehung ist und man außerdem noch ein paar nette Freunde hat, die man aber natürlich nicht ganz so nahe an sich heran lässt wie seinen Partner?

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